Donnerstag, 23. März 2017

Travel, Travel, Travel

Cape Flattery, San Francisco, Forks und La Push, Texas!
Das waren meine Reisen Ende Januar und im Februar, über die ich bisher immernoch nichts erzählt habe. 
Deshalb möchte ich das hier jetzt schnell tun. Ich werde wieder hauptsächlich in Bildern sprechen!

Das erste war Cape Flattery. Das befindet sich auf der Olypischen Halbinsel, also nicht wirklich weit von mir weg und dorthin habe ich Ende Januar mit Kathi, auch ein Au Pair aus Deutschland eine Tagestour gemacht.
Cape Flattery ist der westlichste Punkt der USA (wenn man Alaska nicht dazuzählt!!) und ganz im Norden von Olympic. Von uns aus fährt man hauptsächlich Landstraßen, direkt an der Küste entland, was eine wirklich schöne Fahrt ist, vor allem da man gegenüber schon Kanada sehen kann. Eine Strecke dauert ca 4-5 Stunden, wir haben unterwegs noch bei ein paar Seen oder Wasserfällen gehalten. Seht selbst:

















Eine Woche später ging es dann schon mit Hanna nach San Francisco, dort habe ich eine Weekendclass am College mitgemacht, die extra für Au Pairs angeboten wird, da wir ja eine gewisse Anzahl an Collegestunden absolvieren müssen. Das ist etwas schwierig für mich aufgrund meiner Wohnverhältnisse und deshalb bot es sich für mich an, eine solche Weekendclass zu machen, mit der ich direkt die Hälfte dieser Collegepunkte sammeln konnte.
Also bin ich mit Hanna Freitags morgens nach San Francisco geflogen. Die Class startete Freitag Mittags und ging bis Sonntag Abend. Wir blieben aber noch bis Montag Abend, da wir San Francisco noch auf eigene Faust erkunden wollten und wir nicht wussten, ob wir vorher überhaupt viel zu sehen kriegen würden. Wir gingen davon aus, dass wir die meiste Zeit im Klassenraum verbringen würden. Allerdings wurden wir echt positiv überrascht, da jeden Tag Ausflüge durch die Stadt stattfanden, sodass wir fast alle Sehenswürdigkeiten schon abgehakt hatten, als wir Montag dann zu zweit losziehen konnten, weshalb wir tatsächlich noch die Zeit hatten, eine Bootstour nach Alcatraz Island, der ehemaligen Gefängnisinsel in der Bucht vor San Francisco, zu machen.
Während der ganzen Zeit in San Francisco schliefen wir in einem Hostel, was zwar nicht super komfortabel war, aber dafür super um soziale Kontakte zu knüpfen (die Class an sich ist auch super dafür). Während der ganzen Zeit dort haben wir viele, viele Leute aus zig verschiedenen Ländern kennengelernt, was wirklich cool war! Hier wieder ein "paar" Bilder:


Auf den Twin Peeks, den 2 Hügeln über San Francisco.
Dort hat man die beste Aussicht über die Skyline.
(Und es ist höllisch windig dort oben!):







An den "Painted Ladies", der schönsten Häuserreihe San Franciscos:



Bay Bridge:



Downtown San Francisco:





Im Botanischen Garten:









Finally: An der Golden Gate Bridge 
(Wir waren auch wirklich auf der Brücke):







Alcatraz:











Am Pier 39
(wo die Seerobben wohnen!):





Cable Car!!:



Und eine typische Straße in San Francisco:



Und da kommen wir auch schon wieder zur nächsten Reise. Dieses Mal wieder ein Tagestrip. Nach Forks und La Push ging es dieses Mal. Ja, das superkleine Städtchen Forks, wo die "Twilight"-Bücher und Filme spielen. Ihr wisst schon, die Vampirfilme mit Bella und Edward, der in der Sonne glitzert! 
Denn diese "bezaubernde" kleine Städtchen inclusive des nahegelegenen Indianerreservat mit den Stränden von La Push, wo die Werwölfe in der Geschichte wohnen, liegt auch auf der Olympischen Halbinsel, ca 3 Stunden Autofahrt von uns weg. Und wenn man hier wohnt, wo ich wohne, ist das eines der Dinge, die man als Au Pair mal gesehen haben muss (denn außer Seattle gibt es hier oben ja auch eigentlich nichts :D).
Deshalb haben Hanna und ich uns mal wieder mit dem Auto aufgemacht und sind nach Forks gefahren. Das Ding ist nur: dort ist eigentlich nichts, was man sich anschauen kann. Man erwartet dort, die Kulissen aus den Filmen wiederzuerkennen und vor dem Häusern, die im Film verwendet wurden zu stehen, oder vor der High School. Das Problem ist nur: Der Film wurde komplett in Portland gedreht, er soll eben nur in Forks spielen. Aber man findet dort nichts von der Kulisse. Also eigentlich kann man sich auch nichts anschauen. Das einzige, was man aus dem Film in Forks wiedererkennen kann, ist das Ortsschild und das Schild vor der High School, auf dem eben "Forks High School" steht ist das aus dem Film. Die High School an sich ist aber auch eine andere! 
Allerdings wurden die Szenen an den Stränden wirklich in La Push gedreht und die langen Sandstrände dort sind wunderschön und lohnen sich! Weshalb unser Ausflug dann doch nicht komplett umsonst war:








La Push
Strand 1:







Strand 2:
(Bzw. auch noch auf dem Weg dorthin)














(ich habe übrigens 5x ein Rad im matschigen, nassen Sand gemacht ohne hinzufliegen, aber es ist trotzdem kein gutes Bild dabei entstanden :D)




Soo, und dann kam noch Texas Ende Februar:
Kathi und haben uns ein langes Wochenende frei genommen und sind nach Texas geflogen, von Mittwoch Abend bis Montag Abend. Wir hatten quasi 5 Tage und haben in dieser Zeit 3 Städte angeschaut: Dallas, Austin und San Antonio. Wir sind nach Dallas geflogen, dann direkt mit einem Fernbus nach Austin gefahren, wo wir die erste Nacht verbracht haben. Dann ging es am nächsten Tag mit einem Mietauto weiter nach San Antonio, dort verbrachten wir 2 Nächte, um danach wieder mit dem Mietauto nach Austin zu fahren und dann den Bus zurück nach Dallas zu nehmen, wo wir die letzte Nacht verbracht haben bevor wir wieder zurück nach Seattle geflogen sind. Jaa, ich weiß, es hört sich sehr kompliziert und eigentlich nicht so schlau an, in dieser Reihenfolge zu reisen, aber mit Flügen und Mietauto (was man mit unter 21 hier übrigens fast vergessen kann) war es so tatsächlich die günstigste Variante.
Genießt die Bilder:

































Das war es! Jetzt sind wir was Reisen angeht wieder auf dem neuesten Stand. Zumindest gerade, denn jetzt geht ja in nicht mal mehr einer Woche die bisher größte Reise los, nämlich unser Roadtrip durchs ganze Land nach DC!
Ich hoffe, euch gefallen die Bilder und ihr könnte dadurch ein bisschen auf meinen Reisen mitkommen und einen kleinen Eindruck von den ganzen Orten bekommen :)
Bis zum nächsten Mal,
Be adventurous!
Anne Rieke :**

Samstag, 4. März 2017

Halbzeit!!!! 6 Monate in Amerika



Es ist Halbzeit! Ich bin nun offiziell mehr als 6 Monate in Amerika. Das bedeutet, ich zähle die Tage wieder rückwärts. Es sind nur noch 6 Monate, bis ich wieder nach Hause komme. 
Ich fühle mich tatsächlich, wie ich es versucht habe, auf meiner kleinen Zeichnung darzustellen. Meine Zeit in Amerika kommt mir vor, wie ein Berg. Die ersten 6 Monate waren der eher lange und manchmal anstrengende Anstieg. Jetzt bin ich auf dem Gipfel, ich hab den Höhepunkt erreicht. Was nun folgt, ist der Abstieg, welcher so schnell gehen wird. Momentan habe ich das Gefühl, ich bin ja schon fast wieder zurück in Deutschland, meine Zeit ist ja fast rum. Die Wochen sind gezählt und es gibt noch so viele Dinge, die ich hier gerne tun möchte! Und eventuell schaffe ich garnicht mehr alles, weil ich nicht mehr genug Zeit übrig habe! Ist das nicht seltsam?! Für mich schon!

Mein Kopf ist momentan Matsche. 
Das liegt vermutlich auch an den Dingen, die nun auf mich zukommen. Denn für alle, die es noch nicht wissen: Ende März werde ich mit meiner Gastfamilie nach Washington DC umziehen, auf die andere Seite des Landes.





Das ist nur ein zeitlich begrenzter Schritt; Anfang Juli kommen wir wieder zurück nach Seattle.
Einerseits freue ich mich riesig über die Möglichkeit, denn ich würde niemals so viel von Amerika sehen, wenn wir nicht an die Ostküste ziehen würden, zumal wir nicht dorthin fliegen, sondern jeweils mehr als eine Woche mit dem Auto durchs ganze Land fahren werden!! 
Was mich allerdings mittlerweile daran stört ist, dass ich mir hier in Seattle mittlerweile mein Leben aufgebaut habe. Das hier ist mein Zuhause geworden, ich bin mittlerweile vollends angekommen. Und vor allem: ich habe hier Freunde gefunden, die mir wirklich wichtig sind und die ich nie mehr missen möchte. Und von diesem Leben muss ich dann Abschied nehmen, um in DC schon wieder komplett von vorne anzufangen. 
Daran das Schlimmste ist, dass einige meiner Freunde hier schon nicht mehr da sind, wenn ich im Sommer zurückkomme, da sie ihr AuPair Jahr schon 2 Monate vor mir begonnen haben, dementsprechend auch 2 Monate eher zurück nach Deutschland gehen.
Das ist der Grund, warum ich das Gefühl habe, mein Jahr geht schon dem Ende zu. Da ich mich Ende März von meinem bisher gewohnten Leben als Au Pair verabschieden muss und es nie mehr genauso zurückbekommen werde. Ich habe jetzt noch einen Monat genau so, wie vorher. Wenn ich zurückkomme aus DC, habe ich nochmal anderthalb Monate und dann geht es nach Deutschland. Wie ihr seht: es ist tatsächlich nicht mehr so viel Zeit!

In dieser Zeit steht allerdings noch einiges an!
Es gibt so viele Orte, die ich noch sehen möchte! Abgesehen von DC und den Orten, die ich auf dem Weg dorthin sehen werde, plane ich momentan Reisen zu folgenden Orten:
- New York
- Boston
- Niagara Fälle
- Chicago
- New Orleans
-Vancouver (Kanada)
-Californien in meinem Reisemonat

Also, es kommen noch so viele Abenteuer auf mich zu!
Bis zum nächsten mal!
Alles Liebe,
Anne Rieke

Montag, 13. Februar 2017

Aloha meine Freunde!



Jaa, Aloha, wie das Aloha, was man auf Hawaii zur Begrüßung und Verabschiedung und für vieles Andere auch sagt. Denn, wie vermutlich die meisten wissen, klein Anne Rieke hat es tatsächlich geschafft, auf Hawaii zu landen. War garnicht so schwierig :D
Meine Gastfamilie hatte diesen Urlaub nämlich schon geplant, bevor überhaupt klar war, dass ich zu ihnen komme und sie haben mich dann netterweise mitgenommen. 
Wir waren dort vom 14.-22. Januar (Jaa, ich weiß, meine Blogeinträge kommen offenbar erst recht spät momentan).
Neben meiner Gastfamilie waren dort noch die Eltern meiner Hostmum + ihr Bruder und dessen Frau und zwei Söhne (5 und 7 Jahre alt). Wir hatten dort ein großes Haus mit Pool. Zwar waren wir nicht direkt am Meer, aber wir konnten das Meer von der Terrasse aus sehen, da das Haus an einem Hang gebaut war. 
(Das obige Bild habe ich beispielsweise von dort aus fotografiert).

Hawaii ist wunderschön!! Ich habe mich wirklich direkt in diese Inseln verliebt. Wer kann es mir verdenken, wenn es dort so aussieht?!















Tatsache: Keines dieser Bilder ist irgendwie bearbeitet. Es sieht wirklich genauso aus auf Hawaii!


Wir waren im Übrigen auf der "Big Island", also der Insel, die eigentich Hawaii ist, aber da man die ganze Inselgruppe Hawaii nennt, wird diese nur Big Island genannt.


Mein Highlight in diesem Urlaub war eine Wasserfalltour, die meine Gasteltern und Lisas Bruder und seine Frau und ich gemacht haben. Das ging einen ganzen Tag. Wir mussten erstmal vom Western der Insel, wo wir wohnten, einmal bis auf die Ostseite fahren, da dort das Klima ganz anders ist. Viel nasser und dementsprechend ist dort viel mehr Vegetation. Dort waren wir Teil einer kleinen Gruppe mit Gruppeführer und wir stiegen in einen alten, österreichischen 6 Radantrieb-Wagen um.



Das war sehr interessant :D Mit diesem Gerät sind wir dann ins Gelände gefahren, viele Hügel hoch und bis in den Wald.
Von dort aus liefen wir dann eine lange Tour durch den Wald, während der wir an gewiss 5 Wasserfällen vorbei kamen. Und in dem letzten konnten wir sogar schwimmen! Das war wirklich wunderschön. Seht selbst:



















Das einzige, was ein bisschen schade ist, ist, dass man auf den Bildern die Schönheit von Hawaii, wie sie wirklich ist, garnicht einfangen kann. Ich hoffe trotzdem ich konnte euch einen kleinen Eindruck geben :)

Ich hoffe im übrigen, dass bald nochmal mehr Posts kommen. Im Moment bin ich ständig unterwegs, weshalb ich leider kaum dazu komme, etwas zu schreiben. Nach Hawaii war ich noch in San Francisco und diese Woche geht es für mich mit einer Freundin nach Texas. Aber davon werde ich dann in meinen nächsten Posts berichten!
Bis dahin, alles liebe, be adventurous!
Anne Rieke



Sonntag, 8. Januar 2017

Merry Christmas and a Happy New Year!

Glaubt man's oder glaubt man's nicht, es ist tatsächlich 2017!!!


                                 Frohes neues Jahr!


Mehr als 4 Monate meines Amerikaaufenthalts sind vorbei, es ist schon das Jahr, in dem ich wieder nach Hause komme! In meinem Kopf ist quasi Halbzeit!
Und das ist wirklich verrückt! Denn es kommt mir immernoch vor, als wäre ich eben erst angekommen! Time flies!

Aber lasst uns jetzt erstmal über das Ende des letzten Jahres reden!

Ich werde heute hauptsächlich in Bildern sprechen.

Hier erstmal ein paar Bilder vom Weihnachtsbaum Fällen:









Wir haben Weihnachten zuhause verbracht. Ich hatte Besuch von Hanna, auch ein Au Pair hier in der Gegend. Sie hat Weihnachten bei uns verbracht, weil ihre Gastfamilie im Urlaub war. 
Wir haben schon am 22. Dezember das erste Mal gefeiert, erst bei den Eltern meines Hostdads. Heiligabend waren Hanna und ich mit meiner Gastoma im Gottesdienst in der Kirche und später wurde bei uns eine kleine Party mit den Nachbarn veranstaltet. Geschenke gibt es hier ja traditionell erst am Morgen des 25. und genauso wurde es gemacht. Nachmittags waren wir bei der Familie einer Freundin Lisas eingeladen und haben dort dann nochmal gefeiert. 













Und dann war Weihnachten auch schon vorbei.
Und direkt danach ist bei uns dann die Magengrippe ausgebrochen, weshalb wir die nächsten Tage im Schlafanzug auf der Couch verbracht haben. 
Eigentlich war geplant, über Silvester einige Tage nach Wenatchee zu Lisas Eltern zum Skilaufen zu fahren. Allerdings sagten wir das dann ab, da eben alle Magengrippe hatten. Silvestermittag stand Lisa dann aber auf einmal in meinem Zimmer und sagte mir, dass wir spontan jetzt doch fahren. Also haben wir ganz schnell unsere Sachen gepackt, alle ins Auto geladen und sind über die Berge gedüst. Logischerweise haben wir dann dort an Silvester selber nicht mehr viel gemacht, da wir erst gegen halb 10 angekommen sind. Wir haben dann einfach ein bisschen Feuerwerk aus dem Fenster angeschaut und sind nach Mitternacht recht schnell schlafen gegangen.
Dafür standen wir den nächsten Tag dann sehr früh auf um Ski zu fahren!




 Wir hatten sehr viel Spaß im Schnee!

So viel zu Weihnachten, Silvester und Neujahr!
Euch allen einen wundervollen Start ins neue Jahr!
Be adventurous!
Alles Liebe, Anne Rieke